Wir alle bestehen aus unterschiedlichen Spannungen, die uns gemeinsam zu einem ganz persönlichen Gleichgewicht führen. Oder eben zu einem Ungleichgewicht. Denn Balance ist das, wonach wir am meisten suchen und was wir erobern wollen: eine wunderschöne Fata Morgana des Lebens. Und wir alle kneifen die Augen zusammen, um im hektischen Alltag wenigstens einen kurzen Blick darauf zu erhaschen.
„Seit mir klar ist, dass ich keinen Alkohol in meinem Leben brauche, fühle ich mich selbstbewusster“
Ich glaube, Balance ist möglich. Wir müssen sie nur suchen und den Willen finden, sie zu erreichen. Das ist natürlich etwas sehr Persönliches … Um sie zu finden, musst du wissen, was Balance für dich bedeutet. Wissen, wohin du willst, und den Weg gehen, der dich dorthin bringt. Und wissen, dass es meistens gegen den Strom geht. Klar, das kostet Zeit und Mühe, bringt dir schräge Blicke und ab und zu einen spitzen Kommentar ein. Aber ehrlich: Wenn du weißt, wonach du suchst, wen kümmert's?
Mein Weg zum Gleichgewicht ist noch lange nicht zu Ende, aber ich bin stolz auf die Strecke, die ich schon zurückgelegt habe. Angefangen hat alles damit, zu erkennen, worauf ich verzichten kann, was ich in meinem Leben wirklich nicht brauche. Alkohol steht auf dieser Liste wohl ganz oben. Ich kann nicht wirklich sagen: „Mit dem Trinken aufzuhören hat mein Leben verändert“, denn ich mochte Alkohol nie. Weder den Geschmack noch die Idee, dass geselliges Beisammensein Alkohol braucht. Was ich aber sagen kann: Seit mir klar ist, dass ich keinen Alkohol in meinem Leben brauche, fühle ich mich selbstbewusster und entschlossener.
„Spannend, wie viele meine Entscheidung gegen Alkohol als Verzicht gesehen haben“
Ich habe schon immer Menschen geschätzt, deren Ideen lauter sprechen als Worte, und mich nie groß darum gekümmert, was als „normal“ oder schlicht als „gesellschaftliche Etikette“ gilt. Deshalb habe ich mich nach meiner Entscheidung nie komisch oder fehl am Platz gefühlt, weil ich nicht trinke. Unzählige Male hat das für Gelächter und Unglauben gesorgt, mit dem Klassiker: „Ach komm schon, das gehört doch zu den Freuden des Lebens, sei nicht so streng mit dir!“ Spannend, wie viele meine Entscheidung gegen Alkohol mit der Zeit als Verzicht gesehen haben.Nach Jahren gegen den Strom kann ich mit Sicherheit sagen: Das ist es wirklich nicht. Ich fühle mich großartig dabei, Körper und Geist zu respektieren, indem ich keinen Alkohol zu mir nehme. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass unter den „seriösen Drinks“ eine alkoholfreie Alternative fehlte. Nur weil ich keinen Alkohol will, heißt das ja nicht, dass ich beim Ausgehen eine x-beliebige Limo in die Hand gedrückt bekommen möchte. Als ich GIMBER entdeckt habe, war ich sofort begeistert von seinem schlanken, modernen und edlen Look … und dann hat mich der Geschmack komplett umgehauen. Also danke, GIMBER, dass ihr über den Tellerrand hinausdenkt und den Mut habt zu zeigen, dass es viele Wege zum Glück gibt. Und dass Alkohol keiner davon ist.
